
Fragen & Antworten
Diese Sektion wird laufend aktualisiert.
Allgemeine Fragen
WavePointer liefert praxiserprobte Lösungen für die D-Data NDE-Feldtests des Deutschlandticket, um diese gemeinsam mit der öV-Branche erfolgreich durchzuführen.
Das Portal www.reiseerfassung.de dient jeweiligen Verkehrsunternehmen in Feldtestgebieten als Informationswerkzeug zur NDE-Umsetzung des Feldtests im Zusammenhang mit WavePointer-Lösungen.
Diese B2B-Website führt die Verkehrsunternehmen schrittweise durch den gesamten administrativen und technischen Vorbereitungsprozess zur Anwendung von WavePointer Beacons, WavePointer eAdmin-App, des Beacon-Management-Systems oder der WavePointer BiBo-App zur Nutzungsdatenerfassung.
- Stammdaten-Registrierung: Hinterlegen der kaufmännischen Daten und Ansprechpartner des Verkehrsunternehmens.
- Flottendaten-Import: Hochladen der strukturierten Excel-Fahrzeuglisten, um die digitalen Zwillinge für die Beacons im System anzulegen.
- Hardware-Bestellung: Initiieren des digitalen Bestellprozesses über universelle Bestellformulare für die Beacons.
- Einbau & Aktivierung: Abruf von Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Installationsvideos für die 4-Minuten-Self-Service-Montage mitsamt Verknüpfung via eAdmin-App.
- Technischer Support: Exklusiver Zugang zum B2B-Helpdesk für technische Störungen und Systemfragen der registrierten SPOCs.
- WavePointer BiBo-App zur hybriden Nutzungsdatenerfassung: Grundlegende Informationen
Die Website richtet sich ausdrücklich NICHT an Endkunden oder Fahrgäste (B2C). Fahrgäste, die am Feldtest teilnehmen, nutzen stattdessen die für sie bereitgestellte D-Data Landing-Page.
Alle Informationen zur Teilnahme erhalten interessierte Fahrgäste unter folgender Landing-Page …

Schnelleinstieg: Onboarding von Verkehrsunternehmen
Wenn Sie ein VU sind, dass im Feldtest auch mit Beacons arbeitet - z.B. in Ihren Verkehrsmitteln - dann ist folgender Ablauf für Sie relevant:
- Registrieren Sie Ihre Unternehmens-Stammdaten bei WavePointer.
Für die Zusammenarbeit hinterlegen Sie hier u.a. Ihre Unternehmensdaten und Ansprechpartner. - Erfassen Sie Ihre Verkehrsmittel (ÖV Objekte) in dem WavePointer XLS-Template.
Diese strukturierte, einfache Erfassung gibt Ihnen dann auch den Überblick wieviele Beacons Sie benötigen werden.
Nach Erfassung übernimmt WavePointer für Sie den Daten-Import in das Beacon-Management-System. - Starten Sie einen Beacon Abruf: Dafür gibt es einen standardisierten Prozess
- Nach Erhalt der Beacons können Sie mit dem schnellen und unkomplizierten Einbau ins Verkehrsmittelstarten.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie als berechtigtes Unternehmen das WavePointer Helpdesk nutzen.
Um mit WavePointer eine neue Kundenbeziehung zu eröffnen benötigen wir Ihre Unternehmensdaten für unsere IT-Systeme.
Alle Daten die wir von Ihnen erhalten werden streng auf Basis der DSGVO-Richtlinie verarbeitet.
Hier können Sie bequem Ihre Unternehmens-Stammdaten bei WavePointer anlegen
Halten Sie bitte folgende Angaben bereit:
- Name und Adresse des Unternehmens
- USTID Ihres Unternehmens
- Einen Haupt-Ansprechpartner für des Feldtest Projekt
- Eine Lieferadresse, falls Sie von WavePointer direkt beliefert werden
- Optionale Angaben: Zugehöriger Verkehrsverbund, VDV-ID, GTFS Agentur-ID
Bevor Sie WavePointer Beacons bestellen und in ein Verkehrsmittel einbauen können, müssen Sie Ihre Objekte (Busse, Trams, Regiobahnen, S-Bahnen, etc.) in einem speziellen WavePointer XLS-Objekt-Template strukturiert erfassen. Das geht schnell und einfach.
Sie erhalten nach der Erfassung auch eine Prognose zu der benötigten Gesamtmenge an Beacons, die Sie bei dem Abruf dann verwenden können.
Hier finden Sie eine Anleitung und das XLS-Template zur Erfassung.
Alles was Sie als Verkehrsunternehmen zur Vorbereitung des Einbaus und zum Aktivierungsvorgang wissen müssen erfahren Sie hier:
Die Schritte für Einbau und Aktivierung von Beacons im Detail ...
Bevor Sie als Feldtest-VU WavePointer Beacons für den Feldtest bestellen können müssen Sie folgende Schritte erledigen:
- Registrieren Sie die Stammdaten Ihres Unternehmens
- Erfassen und übergeben Sie die Objektdaten Ihrer relevanten ÖV-Objekte
Nachdem das erledigt ist können Sie schnell und einfach einen Abruf von Beacons starten.
Hier erfahren Sie alles dazu, was Sie zur Beacon Bestellung wissen müssen.
Beacons leisten wertvolle Dienste im ÖV u.a. bei der Implementierung von BiBo, CiBo, Account-Based-Ticket Services. WavePointer Beacon Hardware ist international der Maßstab, gerade auch wenn es - in grossem Volumen - um die Nach-Digitalisierung von Objekten bei Eisenbahnen, Verkehrsmitteln und Haltestellen im ÖVgeht. Hunderttausendfache Installationen im jahrelangen Praxiseinsatz beweisen die ausserordendliche Tauglichkeit und Qualität dieser Geräte, auch unter extremen Bedingungen im täglichen ÖV Einsatz.
Die umfangreich bahnzertifizierten Bluetooth BLE Geräte können kabellos, binnen Minuten an einem Objekt (Bus, Bahn, Tram, Schiff, Gondel, Haltestelle, etc.) in Betrieb genommen werden und haben eine mögliche Energielaufzeit bis zu zehn Jahren. Nach Aktivierung ist keine Wartung notwendig. Die Ausfallrate in der Praxis liegt bei Lamda < 1,12E-7/h - also fast Null. Ein Nachweis solcher Werte ist auch nur möglich, wenn sich Geräte-Installationen mit a) Hochvolumen b) bereits jahrelang im Einsatz befinden.
Hier finden Sie die technischen Daten zu den im Feldtest verwendeten WavePointer Beacons.
Am Ende auf dieser Seite haben wir die technischen Angaben für Sie hinterlegt.
Projekt Helpdesk
WavePointer leistet für beteiligte Verkehrsunternehmen in diesem Projekt 2nd-Level Support.
Wenn Sie ein beteiligtes und registriertes VU im Feldtest sind, dann können Sie
über das Helpdesk mit uns Kontakt aufnehmen und Fragen rund um das Projekt stellen.
Allgemeiner Kontakt
Falls Sie allgemeine Fragen an uns haben können Sie uns gerne über unser Kontaktformular erreichen.

Einbau und Aktivierung von Beacons
Es kommt die nachweislich ÖV-erprobte und hochmoderne WavePointer WP 350 RailTAG-Serie zum Einsatz. Es handelt sich dabei um passive Bluetooth-Low-Energy-Sender (BLE), die ausschließlich Signale aussenden und keine Daten empfangen.
Unsere Hardware erfüllt alle in der Ausschreibung geforderten technischen Mindestspezifikationen nicht nur lückenlos, sondern übertrifft diese in vielen Bereichen deutlich, um einen absolut störungs- und wartungsfreien Betrieb im anspruchsvollen Verkehrsalltag zu garantieren:
1. Technische Spezifikationen im Überblick
- Gehäuse & Robustheit (Übererfüllung IP68): Die Beacons besitzen ein extrem robustes, halogenfreies und manipulationssicheres Gehäuse aus Spezialkunststoff (PC Lexan945U) mit einer 4-fach Verschraubung. Während die Ausschreibung lediglich die Schutzklasse IP54 fordert, ist unsere Hardware nach IP68 zertifiziert (vollständig staub- und wasserdicht).
- Erweiterter Temperaturbereich (-40 °C bis +85 °C): Der garantierte Einsatzbereich übertrifft die geforderten Werte (-25 °C bis +70 °C) deutlich.. Diese extreme Witterungsbeständigkeit beweisen unsere Beacons bereits seit Jahren im dauerhaften Außeneinsatz unter härtesten alpinen Bedingungen – beispielsweise am höchstgelegenen Bahnhof Europas auf dem Jungfraujoch (3.463 m).
- Energie & Batterielaufzeit: Ausgestattet mit leistungsstarken, wechselbaren Lithium-Standardbatterien und einem hocheffizienten Powermanagement wird im Standard-Sendeintervall leicht die geforderte Laufzeiterreicht. Die physische Hardware ist für einen langfristigen Dauerbetrieb von weit über 10 Jahren ausgelegt.
- Funkstandard & Reichweite (BLE 5.3): Die Beacons senden auf modernstem BLE 5.3 (vollständig abwärtskompatibel ab BLE 4.2) und unterstützen verschiedene offenen Standards. Bei der Standard-Sendeleistung wird eine stabile und für den ÖV optimierte Signalreichweite unter typischen Fahrzeugbedingungen erreicht. Sendeleistung (TX-Power) und Sendeintervall (100 ms bis 1.000 ms) sind zudem optional vollständig konfigurierbar.
- Angaben zu Abmessungen:
Länge/Breite/Höhe: 91/44,5/28 mm
Gewicht: ca 88 Gramm
2. Offizielle Sicherheits-Zertifizierungen
Die WP 350 RT-Serie ist vollumfänglich für den anspruchsvollen Einsatz im ÖV und im Schienenbereich zertifiziert:
- Schienenfahrzeugeignung (EN 50155): Offizielle Zertifizierung für elektronische Einrichtungen auf Schienenfahrzeugen.
- Brandschutz (EN 45545-2): Nachweis der höchsten Brandschutzanforderungen (HL3) für Schienenfahrzeuge.
- Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV / EN 301 489): Gewährleistet, dass die Beacons keinerlei Bordsysteme im Fahrzeug stören.
- CE-Konformität & Funkrichtlinie (RED 2014/53/EU): Einhaltung aller europäischen Sicherheits- und Umweltstandards.
- Umwelt- und Materialsicherheit: Halogensicherheit gemäß IEC 61249-2-21 sowie RoHS-Konformität (Gefahrstoffvermeidung).
- Batterie-Sicherheitstransport: Zertifizierung aller Batterietypen nach den strengen UN 38.3-Sicherheitsprüfungen.
3. Etablierte Einbaufreigaben (Blaupausen für den schnellen Rollout)
Ein entscheidender praktischer Vorteil für alle teilnehmenden Verkehrsunternehmen: WavePointer-Systeme sind keine ungetesteten Prototypen, sondern internationaler Branchenstandard im ÖV. Wir besitzen bereits offizielle, uneingeschränkte Einbaufreigaben direkt ab Werk von etablierten Branchengrößen Alstom, Bombardier, Stadlerrail, Deutsche Bahn, SBB, PostAuto, SNCF, uvm.).
Diese bestehenden Freigaben dienen Ihren lokalen Zulassungsstellen und Werkstätten als anerkannte, rechtssichere Blaupausen. Sie minimieren den bürokratischen Prüfungsaufwand vor Ort auf ein absolutes Minimum und beschleunigen Ihren Rollout im Feldtest massiv!
4. Praxisbewährte Ausfallsicherheit
Mit einer im echten Regelbetrieb nachgewiesenen, extrem niedrigen Hardware-Ausfallrate (Lambda-Wert < 1 ,12E-7/pro Stunde) bietet unsere Systemarchitektur eine unerreichte Ausfallsicherheit. Bei Millionen von aufgezeichneten Betriebsstunden in unseren internationalen Referenzprojekten verzeichnet die Hardware nahezu keinerlei Ausfälle – das reduziert Ihre Wartungs- und Lebenszykluskosten (LCC) während des Feldtests de facto auf null.
Hier erfahren Sie weitere Details, technische Daten und Abmessungen zu den Beacon Geräten …
Ja, das macht in der planerischen Vorbereitung und der praktischen Umsetzung einen erheblichen Unterschied:
- Mobile Beacons (Verkehrsmittel): Für den Einbau in Fahrzeuge nutzen wir ein vollständig standardisiertes Verfahren. Über unser Onboarding-Portal erfolgt eine strukturierte Objekterfassung, die für nahezu alle Verkehrsmittel-Kategorien (z. B. Busse, Straßenbahnen, Stadtbahnen oder Regionalzüge) einheitlich vordefiniert ist. Der Einbau im Fahrzeug folgt einer standardisierten, einfachen Plug-&-Play-Anleitung und kann von den Werkstätten der Verkehrsunternehmen schnell und eigenständig durchgeführt werden.
Hier erfahren Sie mehr zur Objektdatenerfassung
Hier erfahren Sie mehr zum Einbau der Beacons - Stationäre Beacons (Bahnhöfe / Haltestellen): Bei Haltestellen und Bahnhöfen müssen die besonderen Ziele und die baulichen Gegebenheiten individuell abgestimmt werden. Da Bahnhöfe extrem mannigfaltig gestaltet sind (z. B. offene, oberirdische Bahnsteige vs. verwinkelte, unterirdische Tunnelstationen, komplexe Umsteigeknoten oder historische Bahnhofshallen), ist hier keine Pauschallösung möglich. Jeder Standort erfordert eine spezifische Betrachtung der Funkumgebung, der Montagehöhen und der rechtlichen Abstimmungen mit dem jeweiligen Infrastrukturbetreiber.
Der Einbau von Beacons in Fahrzeuge (mobile Beacons) ist ein Paradebeispiel für ein hocheffizientes, digitales „Self-Service“-Verfahren. Da die Werkstätten der Verkehrsunternehmen den Einbau komplett eigenständig durchführen können, ist der gesamte Prozess so optimiert, dass er im Schnitt gerade einmal 4 Minuten im Fahrzeug dauert!
Der Einbau erfolgt meist völlig ohne mechanische Veränderungen an den Fahrzeugen. Es wird weder gebohrt noch geschraubt (was Zulassungen und Gewährleistungen gefährden könnte). Stattdessen werden die Beacons einfach nicht-invasiv aufgeklebt (z. B. mit Hochleistungs-Klebeband) oder mit Kabelbindern befestigt. Das sorgt auch nach dem Feldtest für einen rückstandsfreien Rückbau.
Der gesamte Ablauf ist digitalisiert und extrem einfach gestaltet:
- Schritt 1: Vorbereitung (Objektdaten in die eCloud laden) Bevor der eigentliche Einbau startet, übermitteln die Verkehrsunternehmen einmalig ihre Flottenliste über ein einfaches Excel-Template an WavePointer. Das BMS legt diese Fahrzeuge (z. B. Busse, Trams, Züge) als „digitale Zwillinge“ in der eCloud an.
- Schritt 2: Download der eAdmin App Die zuständigen Werkstattmitarbeiter vor Ort laden sich die WavePointer eAdmin App auf ihr Smartphone und loggen sich mit ihren Zugangsdaten ein.
- Schritt 3: Physische Montage im Fahrzeug Das Beacon wird an einem geeigneten, leicht zugänglichen und trockenen Ort im Fahrzeuginnenraum aufgeklebt.
- Smarter Einbau-Tipp: Um Vandalismus vorzubeugen, wird eine verdeckte Montage empfohlen (z. B. hinter einer Klappe). Wichtig ist nur, dass der aufgedruckte QR-Code für den nächsten Schritt kurz erreichbar bleibt.
Schritt 4: Scannen, Koppeln & Aktivieren (Der Magic-Moment) Der Mitarbeiter scannt mit der eAdmin App einfach den QR-Code auf dem Beacon und wählt in der App das entsprechende Fahrzeug aus der vorbereiteten Flottenliste aus. Die eCloud verknüpft das Beacon sofort in Echtzeit mit dem Fahrzeug – ab diesem Moment ist die Hardware aktiv und wird automatisch überwacht!
Die WavePointer eAdmin App ist für Werkstatt- und Servicemitarbeiter eines VU das mobile, digitale Werkzeug für die unkomplizierte Inbetriebnahme, Verknüpfung und Wartung der Beacons direkt vor Ort am Fahrzeug oder an der Haltestelle.
Hier sind die wichtigsten Details zur Funktionsweise, zum Download und zu Ihren Zugangsdaten:
1. Was macht die eAdmin App?
Die App dient als mobiles Bindeglied zwischen der physischen Hardware (den Beacons) und Ihrem digitalen Flottenmanagement in der eCloud:
- Plug & Play Aktivierung: Im Verkerhsmittel/Bahnhof scannen Sie einfach den QR-Code auf dem Gehäusedeckel des zu installierenden Beacons.
- Einfache Fahrzeug-Zuordnung: Sie wählen das entsprechende Fahrzeug (z. B. Bus oder Tram) aus Ihrer vorbereiteten Flottenliste in der App aus und verknüpfen es mit dem Beacon.
- Echtzeit-Synchronisierung: Die eAdmin App überträgt diese Kopplung sofort an das zentrale eCloud-BMS, wodurch das Gerät aktiviert und in die automatische Funktionsüberwachung aufgenommen wird
- Weitere Funktionen: Wollen Sie ein Beacon besipielsweise ausser Betrieb nehmen oder ersetzen? Auch das können Sie mir der eAdmin App und ensprechenden Berechtigungen leicht und schnell erledigen.
2. Woher bekomme ich die App?
Die eAdmin-App ist für das mobile Betriebssysteme (Android ab API-Level 29) optimiert.
Aus technischen Gründen ist die eAdmin für iOS leider nicht anwendbar.
- Für Android-Geräte: Die App steht für Sie im Google Play Store zum direkten Download bereit.
Mehr zu Download & Installation der eAdmin App erfahren Sie hier …
3. Wie erhalte ich meine Zugangsdaten?
Aus Sicherheitsgründen ist der Zugriff auf die eAdmin App streng rollenbasiert geschützt:
- Als technischer SPOC (Single Point of Contact): Mit der erfolgreichen Registrierung und Freigabe ihrer Unternehmens-Stammdaten im WavePointer Projekt-Portal erhält ein SPOC automatisch einen persönlichen Zugangsdaten für das eCloud-BMS sowie für die eAdmin App. Verwenden Sie für den Login einfach Ihre registrierte SPOC-E-Mail-Adresse.
Mehr zur Anmeldung in eCloud/eAdmin-App als SPOC erfahren Sie hier … - Für weitere Werkstatt- und Servicemitarbeiter: Sollten in Ihrem Unternehmen zusätzliche Mitarbeiter Zugriff auf die eAdmin App benötigen, können diese Accounts ganz einfach durch Ihren SPOC direkt im eCloud-BMS unter der Benutzerverwaltung angelegt werden.
Keine Sorge, die optimale Verteilung ist im Grunde ganz einfach! Unser System ist so konzipiert, dass Sie für jeden Fahrzeugtyp schnell die perfekte Position bestimmen können. Um Ihnen die Arbeit so leicht wie möglich zu machen, stellt WavePointer direkt in der eAdmin App spezifische Montagevorlagen je Fahrzeugkategorie (z. B. für Standardbusse, Gelenkbusse, Trams, Doppelstockwagen oder mehrteilige Triebzüge) bereit.
Bitte beachten Sie bei der praktischen Umsetzung vor Ort die folgenden zwei Kernbereiche:
1. Auswahl der Platzierung im Fahrzeug
- Mindestmenge beachten: Für jede Fahrzeug-Kategorie ist eine feste Mindestmenge an Beacons erforderlich. Diese Menge wurde bereits bei der initialen Objekt-Erfassung im Excel-Template hinterlegt und wird den Werkstattmitarbeitern auch direkt in der eAdmin App angezeigt, sobald das entsprechende Fahrzeug ausgewählt wird.
- Gleichverteilung im Fahrzeug: Achten Sie bei der Montage zwingend darauf, dass Sie diese Mindestmenge an Geräten gleichmäßig im Fahrzeug verteilt anbringen (z. B. bei einem Gelenkbus über den Vorder- und Nachläufer oder bei Zügen über die gesamte Länge des Triebzugs/Durchgangswagens). Nur durch diese Gleichverteilung wird der gesamte Fahrgastraum lückenlos mit den notwendigen Funkwellen abgedeckt, sodass die Erhebungs-App die Fahrten stabil aufzeichnen kann.
2. Wichtige Hinweise zur Befestigung im Objekt
Damit die Beacons im täglichen Linienbetrieb dauerhaft halten und ein optimales Signal senden, müssen beim Einbau drei Regeln beachtet werden:
- Verdeckte Montage – aber ohne Signal-Abschirmung: Eine verdeckte Montage (z. B. hinter Kunststoffblenden oder Klappen) ist sehr sinnvoll, um die Geräte vor Vandalismus zu schützen. Das Gerät darf jedoch nicht in geschlossenen Metallschränken oder direkt neben stärkeren Stromleitungen platziert werden, da Metall und elektromagnetische Felder das Funksignal blockieren oder stark stören.
- QR-Code auf dem Gerätedeckel sichtbar lassen: Bitte kleben Sie das Gerät nicht „kopfüber“ auf. Der auf dem Gerätedeckel aufgedruckte QR-Code muss für Scans (z. B. bei der Inbetriebnahme per eAdmin App oder bei späteren Wartungen) frei sichtbar und leicht zugänglich bleiben.
- Saubere Oberflächen bei der Verklebung: Bevor Sie das Gerät mit dem Doppelklebeband im Fahrzeug befestigen, reinigen Sie die entsprechende Oberfläche gründlich von Staub, Fett und Schmutz. Nur so kann ein dauerhafter und vibrationssicherer Halt über die gesamte Feldtest-Laufzeit garantiert werden.
Ja, absolut! Wir lassen Ihre Werkstatteams beim Einbau nicht im Dunkeln stehen. Sowohl auf dem zentralen WavePointer Projekt-Portal (Reiseerfassung.de) als auch direkt in der eAdmin App stellen wir Ihnen detaillierte grafische Hilfen und Einbauempfehlungen zur Verfügung.
Hierzu nutzen wir ein intelligentes, visuelles System:
- Spezifische Montagevorlagen je Fahrzeugklasse: Im System ist für jede relevante ÖV-Kategorie und Unterkategorie (z. B. Standardbusse, Gelenkbusse, Trams, Doppelstockwagen, S-Bahnen oder mehrteilige Triebzüge) eine eigene Montagevorlage hinterlegt.
- Interaktive Popup-Bilder in der App: Sobald der Servicemitarbeiter vor Ort ein bestimmtes Fahrzeug in der eAdmin App auswählt, wird er interaktiv unterstützt. Durch integrierte Popup-Bilder sieht das Team auf einen Blick eine schematische Skizze des Fahrzeugtyps, in der die optimalen, gleichverteilten Montagepositionen (z. B. vorn, Mitte, hinten) grafisch exakt markiert sind.
- Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Portal: Auf Reiseerfassung.de finden die Verkehrsunternehmen zudem hochprofessionelle, praxiserprobte Best-Practice-Dokumente. Diese enthalten neben bebilderten Einbaubeispielen aus dem echten ÖV-Regelbetrieb auch leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Videos und technische Zeichnungen.
Damit wird der Einbau für Ihre Werkstattmitarbeiter zum visuellen Kinderspiel und ist für jedes Fahrzeug in kürzester Zeit fehlerfrei erledigt!
Die Aktivierung und Inbetriebnahme ist dank unserer eAdmin App in Sekundenschnelle erledigt! Sobald das Gerät physisch im Fahrzeug angeklebt oder mit Kabelbindern befestigt ist, erfolgt die digitale Aktivierung in drei einfachen Schritten direkt vor Ort am Fahrzeug:
- QR-Code scannen: Öffnen Sie die eAdmin App auf Ihrem Smartphone, melden Sie sich mit Ihrem persönlichen Nutzer an und scannen Sie den aufgedruckten QR-Code auf dem Gerätedeckel des frisch montierten Beacons. Die App identifiziert das Gerät sofort eindeutig.
- Einbauort & Fahrzeug zuordnen: Wählen Sie aus Ihrer in der App bereitstehenden Flottenliste das entsprechende Fahrzeug (WP-Objekt-ID) aus. Geben Sie dann kurz die Position als genauen Montageort im Fahrzeug an, wie es Ihnen in der grafischen Montagevorlage der App angezeigt wird.
- Koppeln & Fertig (Automatische eCloud-Aktivierung): Tippen Sie auf „Gerät konfigurieren“ (bzw. „Aktivieren“). Die App überträgt die Verknüpfung in Echtzeit an unsere eMobilityCloud im BMS. Das Beacon ist damit ab sofort im System aktiv, sendet seine Signale und wird ab jetzt vollautomatisch im Monitoring-Dashboard überwacht. Die App springt sofort zurück und zeigt an: „Bereit für das nächste Gerät“ – so können Sie die gesamte Flotte im Akkordtakt in Betrieb nehmen!
Pro-Tipp für die Werkstatt: Das Beacon selbst befindet sich bei der Lieferung in einem batterieschonenden „Tiefschlafmodus“. Sie müssen das Gerät nicht aufschrauben oder einschalten. Erst durch die logische Zuordnung in der eAdmin App weckt die Cloud das Gerät auf und versetzt es automatisch in den regulären Betriebsmodus!
Ja. Das ist leicht und schnell möglich.
Die Geräte arbeiten mit 2*AA (Lithium-Ionen) Standardbatterien.
Allerdings haben die Geräte damit eine sehr lange Betriebslaufzeit, daher wird diese Notwendigkeit eher weniger oft vorkommen.

WavePointer Beacon Management System (eCloud BMS)
Das WavePointer Beacon-Management-System (BMS) ist ein zentrales Modul der WavePointer eMobilityCloud und lässt sich am besten als eine hochperformante, mandantenfähige und herstellerunabhängige Cloud-Plattform zur dezentralen Steuerung und Überwachung der physischen Beacon-Infrastruktur im ÖV beschreiben.
Hier sind die wichtigsten Kernmerkmale für eine prägnante Zusammenfassung:
- Nativ auf den ÖV zugeschnitten: Das BMS kennt alle spezifischen ÖV-Strukturen (Verbund-Szenarien, detaillierte Verkehrsmittel-Typen und Haltestellen-Topologien) bereits standardmäßig „out of the box“.
- Mandantenfähigkeit & Rollenkonzept: Es erlaubt die datenschutzkonforme, logisch getrennte Verwaltung verschiedener Verbünde und Verkehrsunternehmen (VUs) in einer einzigen Systeminstanz mit granularen Zugriffsrechten.
- Herstellerneutralität (Multi-Vendor): Das System ist nicht auf proprietäre Hardware beschränkt. Neben den eigenen Beacons (WP 350 RT-Serie) können Beacons von Drittanbietern über offene Bluetooth-Standards (iBeacon, AltBeacon) parallel verwaltet werden.
- Automatisches Monitoring: Ein intelligentes Dashboard überwacht den Systemzustand im Feld und meldet kritische Ereignisse proaktiv und vollautomatisch.
- Plug & Play via eAdmin-App: Die Inbetriebnahme der Beacons vor Ort erfolgt über die mobile eAdmin-App per einfachem QR-Code-Scan in unter 4 Minuten, was eine fehlerfreie logische Kopplung an das jeweilige ÖV-Objekt garantiert.
- API-First-Architektur: Hochgesicherte, OpenAPI-dokumentierte REST-Schnittstellen (JSON, OAuth 2.0) stellen angrenzenden Systemen (wie den Erhebungs-Apps sowie der Begleitforschung alle notwendigen Zuordnungsdaten bereit.
- DSGVO & Hosting in Deutschland: Das System arbeitet kompromisslos datenschutzkonform und wird in hochsicheren, zertifizierten Rechenzentren in Deutschland (Hetzner / T-Systems) betrieben
Doch die WavePointer eMobilityCloud (eCloud) ist weit mehr als ein reines Geräte-Verwaltungssystem – sie ist eine intelligente Daten- und Analyseplattform für den ÖV. Als Beispiele für weiter Module können gennat werden:
- Automatische Reiseketten-Rekonstruktion: Übersetzt ungefilterte App-Rohdaten (Bluetooth, GPS, Sensoren) vollautomatisch in präzise Fahrten und Umstiege.
- Dynamisches GTFS-Matching: Ermittelt fehlende Linieninformationen im Backend in Echtzeit durch den intelligenten Verschnitt von Fahrzeugdaten mit den Soll-Fahrplandaten.
- In-App-Befragungsmodul: Steuert regionale Erfassungskampagnen und ermöglicht Fahrgastbefragungen direkt während der Fahrt auf dem Smartphone.
- EAV-Vorbereitungsmodul: Aggregiert und analysiert die Massendaten der NDE als direkte statistische Basis für die Deutschlandticket-Einnahmenaufteilung.
- Proaktive Telemetrie: Nutzt Fahrgast-Apps als automatischen Empfangs-Rückkanal zur vorausplanenden Wartung der Verkehrsmittel und Batterieüberwachung der Beacons im Feld.
Als am Feldtest teilnehmendes VU haben Sie Zugang zu dem WavePointer BMS über den Rahmenvertrag Feldtest NDE Deutschlandticket.
Sie müssen zuerst die Stammdaten-Erfassung für Ihr Unternehmen durchlaufen, wobei Sie WavePointer ihre Unternehmensdaten, ihre Lieferadresse und vor allem auch einen zentralen, technischen Ansprechpartner angeben. Diesen Ansprechpartner nennen wir SPOC (single point of contact). Dieses Prozedere vereinfacht uns und Ihnen die Kommuniktaion ungemein.
Nach Freigabe der Stammdaten erhält der SPOC auch automatisch einen Benutzer-Account im WavePointer BMS.
Zudem hat der SPOC auch sofortigen Zugriff auf die eAdmin App, zur mobilen Verwaltung & Aktivierung von Beacons in Ihren Verkehrsmitteln.
Wenn Sie in Ihrem Unternehmen weitere Personen haben, die Zugriff auf BMS & eAdmin App benötigen, dann kann Ihr SPOC dies selbständig einrichten - im Login-Bereich seines BMS Account.
Hier erfahren Sie mehr über den Zugriff auf das BMS und die Anmeldung …
Aufruf des WavePointer BMS:
Hier können Sie das WavePointer BMS aufrufen …
Wenn Sie mehr über die Benutzer Anmeldung wissen wollen:
Das WavePointer BMS erlaubt die datenschutzkonforme, logisch getrennte Verwaltung verschiedener Mandanten (Verbünde und Verkehrsunternehmen, etc. ) und deren Benutzergruppen in einer einzigen Systeminstanz mit granularen Zugriffsrechten.
Wenn Sie sich also im BMS mit Ihrem Benutzer-Account amelden, dann sehen Sie ausschliesslich Inhalte, die Sie in Abhängigkeit Ihrer zugewiesenen Rollenfunktion innerhalb Ihres Mandanten sehen dürfen.
Sind Sie also beispielsweise ein SPOC in einem Verkehrsunternehmen, dann sehen Sie ausschliesslich Objekte (Verkehrsmittel, Haltestellen, etc.) und Beacon-Geräte, welche Ihrem VU-Mandanten “gehören”. Gleiches gilt für andere Daten, welche ggf. Ihrem Mandanten zugeordnet werden können. Zusätzlich können Sie auch die Benutzer- und Rechte-Verwaltung Ihres Mandanten einsehen.

Ihre Frage ist noch nicht dabei?
Zögern Sie nicht, uns Ihre Anregung zu senden ...
Falls Ihre konkrete Frage hier in unseren FAQs noch fehlt, nutzen Sie einfach unser Formular, um uns Ihre Anregung oder Ihr Anliegen direkt zu übermitteln.
Besonders häufig gestellte oder für alle Partner relevante Fragen nehmen wir regelmäßig (natürlich vollständig anonymisiert) in diese FAQ-Sammlung auf. So helfen Sie aktiv dabei, das Onboarding für alle Verkehrsunternehmen noch besser zu machen!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung – wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!
Hier können Sie uns Ihre Anregung zustellen …